Der letzte Abschnitt auf dieser Seite (unter der weißen Linie) erklärt, welche Voraussetzungen zum Thema Selbstverantwortung bei einer Teilnahme an SafePlaceMusic-Angboten gelten.
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Zuerst nun eine Beschreibung der neben-sanglichen, zusätzlichen Wirkungsweisen der Vokalimprovisation aufs menschliche System:
Der Lernweg der Vokalimprovisation ist durch die unmittelbare Wirkkraft des authentischen, vorsprachlichen Stimmausdrucks auf unser System intrinsisch untrennbar auch ein Weg (bewußter oder unbewußter 🙂 ) persönlicher Weiterentfaltung.
So geht diese Art zu singen in organischer Weise auch einher
mit einem „auf sich selbst stoßen“,
mit einer Vertiefung der Wahrnehmungsebene,
einer Schärfung von Wahrnehmungsfokus & -perspektive sowie
mit einer Öffnung unseres Systems über das Sein unserer „Alltags-Persona“ hinaus.
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Entsprechend werden bei der Praxis der Vokalimprovisation
– in verstärkter & gehäufter Weise besonders beim Sangeszweig des HeilSang, der Improvisation mit Thema & Widmung –
etwaig auch emotionale/psychische/spirituelle Wachstumsprozesse angestoßen.
* Es können starke (möglicherweise lang im Verborgenen „gewartet“ habende) Emotionen an die Oberfläche steigen.
* Es können sich kurzzeitig starke körperliche Reaktionen zeigen.
* Es kann sich kurzzeitig ein Gefühl eines „mentalen Durcheinanders“ oder einer Seins-Unsicherheit einstellen.
* Anders ausgedrückt:
Es kann während des Singens zwischendurch etwaig plötzlich mal „ganz schön rumpeln“ in unserem System.
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Diese individuellen Prozesse sind in einem „einigermaßen gesunden“ System vorübergehende Erscheinungen mit (meist deutlich) gewinnbringendem Ergebnis für den persönlichen Weg:
Nämlich z.B. der Auflösung hinderlicher Glaubenssätze, der organischen Integrierung von Exil-Persönlichkeitsanteilen, der positiven Re-Balancierung des inneren Seins-Gleichgewichts, des Sammelns tiefer, nützlicher Referenz-Erfahrungen sowie des Verankerns von (teilweise bis hin zu transformatorisch wirksamen) Erkenntnissen auf geistiger/mentaler und/oder körperlicher und/oder psychischer und/oder seelischer und/oder spiritueller Ebene, usw..
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Alle diese etwaig während des Singens auftauchenden, individuellen Prozesse sind im Kursrahmen willkommen und werden während des Coachings kompetent & eng in richtung einer positiven Auflösung begleitet.
Obwohl die Dozentin neben ihrer musikalischen Kompetenz auch weitreichende Erfahrung mit verschiedenen psychologischen Ansätzen, Seelenarbeit, emotionaler Prozessarbeit und Mediation mitbringt
und bereit ist, nötigenfalls solche Prozesse auch über nicht-musik-bezogene Untrstützungstechniken oder per Gespräch zu begleiten,
liegen Hauptfokus & inhaltlicher Ansatz aller SafePlaceMusic-Kursveranstaltungen durchgehend & eindeutig auf der Vermittlung eines Lernweges im Bereich Musik, Stimme, Improvisation.
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Die Kurse bei SafePlaceMusic sind also explizit keine therapeutisch orientierten oder heilversprechenden Veranstaltungen.
Entsprechend ersetzt eine Teilnahme auch ganz audrücklich in keiner Weise eine Psychotherapie oder andere auf medizinische, psychische, Körper- oder Seelen-Gesundheit ausgerichtete Therapien.
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SOMIT WIRD FÜR DIE TEILNAHME AN SAFEPLACEMUSIC-ANGEBOTEN VORAUSGESETZT:
1.) Ihre Bereitschaft und Fähigkeit zu Selbstverantwortung – also Ihre Bereitschaft & Fähigkeit, dem Kursgeschehen wie auch dem eigenem Erleben in Selbstverantwortung zu begegnen und mit aufmerksamer Self-Care selbst-regulativ auf eigene Prozesse zu blicken.
2.) Ihre zuverlässige Selbsteinschätzung, dass Ihr System zum Teilnahmezeitpunkt auf einer gesundheitlichen Basis ruht, die Sie – auch etwaig trotz bereits bestehender psychischer, körperlicher, seelischer Symptomatiken – befähigt, solche möglicherweise während des Singens angestoßenen Prozesse (wie oben beschrieben) ohne Schaden an Leib & Leben durchlaufen zu können.